Information für Befragte
„Eine Befragung von Zahnmedizinstudierenden und approbierten Zahnärztinnen und Zahnärzten mittels eines Fragebogens zur generellen Einstellung gegenüber Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung“
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie werden um Ihre Bereitschaft gebeten, an einer wissenschaftlichen Studie zur Einstellung von Zahnärztinnen, Zahnärzten und Zahnmedizinstudierenden gegenüber Menschen mit Behinderung teilzunehmen.
In Deutschland leben rund 7,8 Millionen Menschen mit Behinderung, die im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung eine erhöhte Vulnerabilität im Bereich der oralen Gesundheit aufweisen. Studien zufolge treten Karies, Gingivitis, Parodontitis, Zahnverlust sowie unbehandelte dentale Traumata bei dieser Personengruppe häufiger auf. Zudem bestehen strukturelle, organisatorische und ausbildungsbezogene Herausforderungen in der zahnärztlichen Versorgung.
Warum wird diese Studie durchgeführt?
Ziel der Befragung ist es, Einstellungen von Zahnärztinnen, Zahnärzten und Zahnmedizinstudierenden gegenüber Menschen mit Behinderung zu erfassen und mögliche Zusammenhänge mit Ausbildungsstand, Berufserfahrung, Fort- und Weiterbildungen sowie bisherigen persönlichen Kontakten zu untersuchen.
Wie läuft die Studie ab und was muss ich beachten?
Die Studie wird als einmalige Online-Befragung durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig. Vor Beginn der Befragung bestätigen Sie durch Aktivieren des Kontrollfeldes, dass Sie die Teilnahme- und Datenschutzinformationen gelesen haben und freiwillig in die Teilnahme einwilligen. Sie können die Befragung jederzeit vor dem Absenden des Fragebogens ohne Angabe von Gründen und ohne daraus entstehende Nachteile abbrechen. Es bestehen keine besonderen Anforderungen oder Verpflichtungen.
Habe ich einen persönlichen Nutzen durch die Teilnahme an der Studie?
Ein unmittelbarer persönlicher Nutzen entsteht Ihnen durch die Teilnahme nicht. Die durch Ihre Teilnahme gewonnenen Erkenntnisse können jedoch dazu beitragen, die zahnmedizinische Ausbildung, Fortbildung und Versorgung von Menschen mit Behinderung weiterzuentwickeln.
Ist mit der Teilnahme an der Studie ein Risiko verbunden?
Mit der Teilnahme sind keine gesundheitlichen oder beruflichen Risiken verbunden. Erhoben werden ausgewählte soziodemografische, ausbildungs- und berufsbezogene Angaben sowie persönliche Einschätzungen und Erfahrungen. Einzelne Fragen können dazu führen, dass Sie über Ihre persönlichen Einstellungen oder bisherigen Erfahrungen nachdenken. Sie können die Befragung jederzeit vor dem Absenden abbrechen.
Entstehen für mich Kosten durch die Teilnahme an der Studie oder erhalte ich eine Aufwandsentschädigung?
Durch die Teilnahme entstehen Ihnen keine Kosten. Eine Aufwandsentschädigung ist nicht vorgesehen.
Was geschieht mit meinen Daten?
Die im Rahmen der Befragung erhobenen Daten werden ausschließlich durch die für das Forschungsprojekt verantwortlichen Personen, Prof. Dr. med. dent. Mozhgan Bizhang, Prof. Dr. PH Patrick Brzoska und cand. med. dent. David Schulz, gespeichert und ausgewertet. Es werden keine Namen, Initialen oder persönlichen Kontaktdaten der Teilnehmenden erhoben. Die erhobenen Angaben werden nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben. Nur die für das Forschungsprojekt verantwortlichen Personen haben Zugang zu den Forschungsdaten. Die Daten werden gegen unbefugten Zugriff gesichert. Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt ausschließlich in zusammengefasster Form, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Teilnehmende möglich sein sollen. Die gesetzlichen Bestimmungen enthalten nähere Vorgaben zum erforderlichen Umfang der Einwilligung in die Datenerhebung und -verwendung.
Information zu den in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) festgelegten Rechten (Art. 12 ff. DSGVO) und Einwilligungserklärung
Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchst. A DSGVO.
Erhobene Daten
Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden ausgewählte soziodemografische sowie ausbildungs-, berufs- und einstellungsbezogene Angaben erhoben. Hierzu gehören insbesondere Angaben zum Studium beziehungsweise zur beruflichen Tätigkeit, zur Berufserfahrung, zu Fort- und Weiterbildungen, zu bisherigen persönlichen Kontakten mit Menschen mit Behinderung sowie persönliche Einschätzungen zu vorgegebenen Gedanken, Gefühlen und möglichen Verhaltensweisen.
Es werden keine Namen, Anschriften, Telefonnummern oder persönlichen E-Mail-Adressen der Teilnehmenden erhoben.
Zwecke der Datenverarbeitung
Ihre Daten werden zur Durchführung und Auswertung des folgenden Forschungsvorhabens:
„Eine Befragung von Zahnmedizinstudierenden und approbierten Zahnärztinnen und Zahnärzten mittels eines Fragebogens zur generellen Einstellung gegenüber Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung“
erhoben und für Zwecke der medizinischen und zahnmedizinischen Versorgungsforschung verwendet.
Dauer der Datenverarbeitung bzw. -Speicherung
Die im Rahmen des Forschungsvorhabens erhobenen Daten werden für einen Zeitraum von zehn Jahren gespeichert und anschließend gelöscht, sofern keine gesetzlichen oder wissenschaftlichen Aufbewahrungspflichten eine längere Speicherung erfordern. Die Veröffentlichung der Studienergebnisse erfolgt ausschließlich in zusammengefasster Form. Es gelten die jeweiligen Datenschutzrichtlinien gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Übermittlung an Dritte/ ins Ausland
Eine Übermittlung der Forschungsdaten an unberechtigte Dritte oder in Staaten außerhalb der Europäischen Union beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraums ist nicht vorgesehen.
Recht auf Auskunft
Soweit im Rahmen der Befragung personenbezogene Daten verarbeitet werden und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, besteht grundsätzlich ein Recht auf Auskunft gemäß Art. 15 DSGVO.
Nach dem Absenden des Fragebogens kann eine einzelne Antwort aufgrund der fehlenden direkten Zuordnung zu Ihrer Person möglicherweise nicht mehr identifiziert werden. Eine Auskunft zu einem bestimmten Datensatz kann daher nachträglich ausgeschlossen sein.
Recht auf Berichtigung
Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, besteht grundsätzlich ein Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO.
Nach dem Absenden des Fragebogens kann eine Berichtigung eines bestimmten Datensatzes möglicherweise nicht mehr erfolgen, da die Antworten nicht direkt einer bestimmten Person zugeordnet werden können.
Recht auf Löschung
Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, besteht grundsätzlich ein Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO.
Nach dem Absenden des Fragebogens kann eine nachträgliche Löschung eines bestimmten Datensatzes möglicherweise nicht mehr erfolgen, da die Antworten nicht direkt einer bestimmten Person zugeordnet werden können. Die Forschungsdaten werden spätestens nach Ablauf der vorgesehenen Aufbewahrungsfrist gelöscht.
Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, besteht grundsätzlich ein Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO.
Nach dem Absenden des Fragebogens kann die Verarbeitung eines bestimmten Datensatzes möglicherweise nicht mehr individuell eingeschränkt werden, da die Antworten nicht direkt einer bestimmten Person zugeordnet werden können.
Recht auf Datenübertragbarkeit
Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, besteht grundsätzlich ein Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO.
Nach dem Absenden des Fragebogens kann eine Übertragung eines bestimmten Datensatzes möglicherweise nicht mehr erfolgen, da die Antworten nicht direkt einer bestimmten Person zugeordnet werden können.
Einschränkung dieser Rechte im Forschungskontext
Für wissenschaftliche Forschungsvorhaben können einzelne Datenschutzrechte unter den gesetzlichen Voraussetzungen eingeschränkt sein, wenn die Wahrnehmung dieser Rechte die Verwirklichung der Forschungszwecke unmöglich machen oder ernsthaft beeinträchtigen würde und die Einschränkung für die Erfüllung der Forschungszwecke erforderlich ist. Über die konkrete Anwendbarkeit und mögliche Einschränkungen informiert Sie der Datenschutzbeauftragte der Universität Witten/Herdecke.
Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten und Recht auf Widerruf dieser Einwilligung
Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Vor Beginn der Befragung bestätigen Sie durch Aktivieren des vorgesehenen Kontrollfeldes, dass Sie die Teilnahme- und Datenschutzinformationen gelesen haben und freiwillig in die Teilnahme sowie in die beschriebene Verarbeitung Ihrer Angaben einwilligen.
Sie können die Befragung jederzeit vor dem Absenden des Fragebogens ohne Angabe von Gründen abbrechen. Erst mit dem Absenden des ausgefüllten Fragebogens werden Ihre Antworten für die wissenschaftliche Auswertung gespeichert.
Nach dem Absenden des Fragebogens kann Ihre Einwilligung hinsichtlich eines einzelnen Datensatzes möglicherweise nicht mehr widerrufen werden, da die Antworten nicht direkt Ihrer Person zugeordnet werden können.
Zur Inanspruchnahme Ihrer Rechte wenden Sie sich bitte an den für die Datenverarbeitung Verantwortlichen oder an den Datenschutzbeauftragten der Universität Witten/Herdecke.
Für die Datenverarbeitung verantwortliche Stelle:
Private Universität Witten/Herdecke gGmbH
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58448 Witten
Telefon: +49 (0)2302 / 926-0
E-Mail: public@uni-wh.de
Ansprechpartner für das Forschungsprojekt:
Name: cand. med. dent. David Schulz
E-Mail: david.schulz@uni-wh.de
Name: Prof. Dr. med. dent. Mozhgan Bizhang
Adresse: Alfred-Herrhausen-Straße 44, 58455 Witten
Tel.: 02302 926-656
E-Mail: mozhgan.bizhang@uni-wh.de
Name: Prof. Dr. PH Patrick Brzoska
Adresse: Alfred-Herrhausen-Straße 50, 58455 Witten
Tel.: 02302 926-78605
E-Mail: patrick.brzoska@uni-wh.de
Datenschutzbeauftragter der Prüfstelle:
Name: Dipl.-Stat. Martin Rützler; Universität Witten/Herdecke
Adresse: Alfred-Herrhausen-Straße 50, 58448 Witten
Telefonnummer: +49 (0)2302 / 926-722
E-Mail: datenschutz@uni-wh.de
Beschwerderecht
Sie haben unbeschadet der genannten Rechte und der Möglichkeit, andere Rechtsbehelfe geltend zu machen, jederzeit das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Dies gilt insbesondere bei der Aufsichtsbehörde Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Vorschriften verstößt (Art. 77 DSGVO).
Die für den Ort des Forschungsvorhabens zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde ist:
Landesbeauftragte für Datenschutz und
Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Postfach 20 04 44
40102 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 38424-0
Fax: 0211 / 38424-10
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de